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Aufs offene Meer hinaus: Rostock und seine Häfen

Was wäre die Hansestadt Rostock ohne ihre Häfen, ohne den Duft von frisch geräuchertem Fisch und das Geräusch der umfallenden Kubb-Figuren im Rostocker Stadthafen. Der Rostocker Hafen ist einer der größten Häfen an der deutschen Ostseeküste. Dabei gibt es streng gesehen nicht nur einen Hafen in Rostock. Neben dem Seehafen existieren der Stadthafen, der Kreuzfahrthafen und der Fischereihafen.

Der Seehafen in Rostock hat eine lange Geschichte hinter sich, die die Entwicklung der Stadt entscheidend prägte. Im Mittelalter besaß dieser Hafen eine bedeutende Rolle im Schiffsverkehr. Erst durch ihn konnte die Hansestadt den Anschluss an den modernen Seehandel gewinnen. Im 19. Jahrhundert war der Rostocker Hafen ein wichtiger Umschlagplatz für Getreide. Zum Anfang des 20. Jahrhunderts begann ein langsamer Ausbau des Hafens und die Fahrrinne wurde vertieft. Bis heute werden hier viele Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Zudem ist Rostock seit dem Jahr 2003 mit dem Kreuzfahrthafen in Warnemünde um einen Hafen reicher.

Die AIDAbella im Hafen von Rostock.
Die AIDAbella beim Festmachen im Hafen Rostock-Warnemünde.

Ausflugsdampfer, Segelschiffe und Geselligkeit: Der Stadthafen in Rostock

Der Hafen am Warnowufer ist so alt wie die Hansestadt selbst. Im Laufe der Jahrhunderte hat er spannende Zeiten erlebt. Wo heute eine Flaniermeile und befestigte Kaimauern die Besucher der Stadt zu langen Spaziergängen einladen, war früher feiner Sandstrand. Schiffe machten am Stadthafen Rostock zum be- und entladen fest. Mit dem Ausbau des Hafens kamen Speicher, ein Werftgelände und der Fischereihafen dazu. Seit 1850 gibt es vom Stadthafen aus über den Güterbahnhof auch einen Anschluss zum Bahnverkehr.

Heute ist der Handel im Stadthafen einem pulsierenden Leben gewichen. Junge Menschen treffen sich in den Sommermonaten hier, grillen, feiern und spielen gemeinsam Kubb. Auch viele Jogger sind hier anzutreffen und Besucher der Stadt, die das Flair des Stadthafens vor allem in den Abendstunden in sich aufnehmen wollen.

Ein Spaziergang durch den Stadthafen in Rostock führt Sie von den modernen Hafenterrassen bis zum Museumshafen, an dem alte Schiffe festmachen und  besichtigt werden können. Es geht vorbei am städtischen Theater mit seinem abwechslungsreichen Spielplan bis zur Silohalbinsel.

Wer einmal nach Rostock oder Warnemünde kommt, sollte unbedingt eine Hafenrundfahrt mitmachen. Diese startet entweder vom Rostocker Stadthafen aus oder beginnt auf einem der Ausflugsdampfer am Alten Strom in Warnemünde.

Das Tor zur Welt: Verbindungen vom Rostocker Hafen nach Gedser und Trelleborg

Ihrem Beinamen „Tor zur Welt“ macht die Hansestadt Rostock bis heute alle Ehre. Rostock ist mit einem modernen Fährhafen ausgestattet. Der Fährhafen ist einer der modernsten Häfen Europas, der die Stadt über eine Fähre mit Dänemark, Polen, Finnland, Schweden und weiteren Ländern verbindet. Der Hafen liegt nördlich des Stadtzentrums. Regelmäßig fahren hier die Fähren von TT-Line nach Trelleborg; die Reederei Scandlines dagegen bringt ihre Gäste nach Gedser in Dänemark.

Auch innerhalb der Stadt gibt es Fährverbindungen über die Warnow. Diese verkehren beispielsweise zwischen dem Rostocker Stadthafen und dem Gehlsdorfer Ufer sowie zwischen Markgrafenheide und Warnemünde. Urlauber, die ein Zimmer im Hotel Godewind in Markgrafenheide gebucht haben, können flexibel die Gegend erkunden, ohne auf ein eigenes Auto angewiesen zu sein. Innerhalb kurzer Zeit bringt die Fähre alle Fußgänger und Autofahrer nach Warnemünde.

Eine Fähre beim Einlaufen in den Rostocker Hafen.
Eine TT-Line Fähre aus Trelleborg auf dem Weg in den Hafen Rostock.

Sail away, sail away: Der Kreuzfahrthafen in Rostock Warnemünde

Seit der Eröffnung des Warnemünder Cruise Centers ist Rostock besonders attraktiv geworden für Kreuzfahrtpassagiere. Wer hier von einem der Ozeanriesen, die über die Ostsee treiben, absteigt, hat oft einen ganzen Tag Zeit, durch den Rostocker Hafen und das Ostseebad Warnemünde zu schlendern.

Er ist seit Jahren der beliebteste deutsche Kreuzfahrthafen und dabei sowohl Start- und Zielhafen als auch Etappenstopp für bis zu 300 Meter lange Kreuzfahrtschiffe.

Bei Mehrfachanläufen finden regelmäßig die schon zur Tradition gewordenen Port Partys statt, um die Kreuzfahrer nach ihrem Aufenthalt in Warnemünde gebührend zu verabschieden. Zu Ehren der Kreuzfahrtschiffe werden dann ein Schlepperballett sowie ein Höhenfeuerwerk organisiert, während die Zurückgebliebenen den Kreuzfahrern ein wenig wehmütig hinterherwinken.

Das Warnemünde Cruise Center im Kreuzfahrthafen Warnemünde.
Warnemünde Cruise Center