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Botanischer Garten Rostock - Grünes Ausflugsziel mitten in der Stadt

Die Ursprünge des Botanischen Gartens reichen bis in das beginnende 17. Jahrhundert zurück. Hier legten Mediziner und Apotheker in Rostock Gärten für Heilpflanzen an. Die Pflanzensammlungen blieben alle in privater Hand.

Der Botanische Garten der Universität wurde 1885 von Karl von Goebel an der Doberaner Straße gegründet. Heute befindet sich hier das Gebäude "Botanisches Institut" samt einer kleinen Grünfläche und einem Gewächshaus. In den Jahren von 1935 bis 1939 baute Hermann von Guttenberg die Anlage an der Hamburger Straße, die bis heute als Hochschulgarten genutzt wird. 

Der botanische Garten der Universität Rostock hat jede Menge Natur zu bieten.
Botanischer Garten Rostock
Der botanische Garten in Rostock bietet eine riesige Pflanzenvielfalt.
Pflanzenvielfalt im Botanischen Garten Rostock

Was gibt es zu sehen im Botanischen Garten in Rostock?

Auf einer großen Freifläche können Sie schlendern und die Natur auf sich wirken lassen. Beinahe über die gesamte Fläche erstreckt sich das Arboretum. Es handelt sich dabei um einen Baumgarten
mit vielen verschiedenen Baumarten.

Ebenso sehenswert ist das Alpinum; eine 0,5 Hektar große Gebirgs- oder Steingartenanlage mit interessanten Gebirgspflanzen, die sich fast alle auch auf Meeresniveau kultivieren lassen. Der Botanische Garten besitzt im hinteren Bereich eine typische Vegetation der Natur mit Düne, Hochmoor, Flachmoor, Feuchtwiese, Teich- und Ufervegetation, Erlenbruch und Buchenwald.

Neben dem Freigelände gibt es im Botanischen Garten ein Tropengewächshaus. Hier sind auf 400m² Vegetationsverhältnisse ausgestellt, wie Sie in den Subtropen vorzufinden sind. Der Schwerpunkt wurde dabei auf Afrika und Madagaskar gelegt sowie auf die Pflanzen der Wüsten und Halbwüsten. In der Abteilung "System" werden die Verwandtschaftsbeziehungen der Pflanzen und die große Vielfalt innerhalb einzelner Gruppen aufgezeigt.

Führungen durch den Botanischen Garten

Regelmäßig bietet der Hochschulgarten Führungen an wie beispielsweise die „Pflanzeneinführung“. Teilnehmer erfahren hier die geographische Herkunft bekannter Zier- und Nutzpflanzen und wann sie erstmalig in Mitteleuropa auftraten. Daneben gibt es auch andere thematische Führungen wie eine Gewächshausführung oder sogar eine plattdeutsche Gartenführung.

Pilze im Botanischen Garten in Rostock

Die Rostocker Heide ist ein ideales Pilzgebiet. Urlauber und Einheimische sammeln sich hier gerne ab und an mal die ein- oder andere Pilzspezialität für den heimischen Abendbrottisch, insbesondere in der ausklingenden Sommer- und beginnenden Herbstzeit zwischen Ende August und Oktober.

Der Botanische Garten ist eine Anlaufstelle für alle, die unsicher sind, was sie in ihren Körben haben. Pilzsachverständige beraten sie hier in einer kostenlosen Pilzberatung.

Einmal im Jahr findet außerdem die Landes Pilzausstellung im Botanischen Garten in Rostock statt. Es handelt sich dabei um die größte Freilandschau von Frischpilzen in Deutschland, die seit 1978 vom Botanischen Garten ausgerichtet wird. Insgesamt 350 Arten heimischer Großpilze werden hier frisch präsentiert.

Besucher können sich auf jährlich wechselnde Programmpunkte freuen, wie einen Pilz-Lehrpfad, Pilze auf Briefmarken, den Verkauf von Pilzliteratur, gebratenen Pilzen und weiteren Speisen, ein Pilzquiz und eine Bastelstrecke für Kinder. Regelmäßig finden auch botanisch-kulturelle Darbietungen auf Plattdeutsch des Plattdütsch-Vereins Klönsnack-Rostocker 7 statt.

Loki Schmidt und ihre besondere Verbindung zum Botanischen Garten in Rostock

Loki Schmidt war viele Jahre lang Förderin des Botanischen Gartens in Rostock. Sie engagierte sich zeitlebens für Biodiversität und Artenschutz. Nach ihr wurden auch 2009 die Loki-Schmidt-Gewächshäuser im Botanischen Garten benannt.